KDE 2.0
Zum Thema
KDE in der Version 1.1 hat sich unter Linux zu einem Standard für Desktop Environments entwickelt. Das Neue an KDE war sicherlich das einheitliche `Look & Feel' und die aufeinander abgestimmten Applikationen. In KDE 2.0 wird mit Hilfe von CORBA und eines Komponentenmodells die Integration der einzelnen Applikationen weiter vorangetrieben.
Als das Paradebeispiel für die neuen Konzepte dient KOffice, eine für KDE neu entwickelte Office-Suite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogramm und vielem mehr. Dank des Komponenten-Modells lassen sich zum Beispiel Tabellen in Textdokumente einbetten. Diese als `linking and embedding' bekannte Technologie geht in einigen Punkten über das heraus, was man zum Beispiel von MS-Office gewöhnt ist.
Der Vortrag soll die neuen Ideen und Konzepte hinter KDE 2.0 beleuchten und aufzeigen, dass ein integrierter Desktop mehr sein kann und sollte als nur ein paar Applikationen mit einheitlichem `Look & Feel'.
