Über den Austausch digitaler Schlüssel hin zum Web-of-Trust
Das Medium Internet ist aus unserer modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Der Versand elektronischer Daten spielt im Zeitalter der Computer und der weltweiten Vernetzung eine herausragende Rolle. Privatpersonen, Firmen oder Institutionen nutzen diese preisgünstige Möglichkeit Daten und Nachrichten mittels eMail über das Internet zu versenden. So schnell und bequem das neue Medium als "Spediteur" für persönliche Daten auch sein mag, sicher ist es nicht.
Vom Sender zum Empfänger bewegen sich die Datenpakete auf Wegen, die weder vorhersagbar noch frei wählbar sind. Datenpakete welche un- oder Schlecht verschlüsselt sind, können mitgelesen, verändert oder missbraucht werden. Der Austausch und die Benutzung von digitalen Schlüsseln sowie der Einsatz von kryptischen Verfahren dienen maßgeblich dem Schutz von Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität. Weitere Informationen dazu sind im "Das GNU-Handbuch zum Schutz der Privatsphäre" zu finden.
Warum GnuPG?
GnuPG (GNU Privacy Guard) ist ein Programm zum Verschlüsseln und Signieren von digitalen Daten und arbeitet unabhängig von den jeweiligen Datenformaten (eMail, Textdateien, Bilddaten, Sourcecode, Datenbanken komplette Festplatten usw.). Es entspricht der im RFC2440 festgelegten OpenGPG-Spezifikation und ist kompatibel zu PGP 5.x der Firma NAI. GnuPG verwendet dazu hauptsächlicg ein hybrides Verfahren mit öffentlichen Schlüssel. Zum Verschlüsseln kann GnuPG aber ebenso auch ausschließlich symmetrische Verfahren einsetzen.
